Hospizdienst

Hände halten im Kinderhospiz; Foto: epd-bild / Dieter SellMenschen, die ehrenamtlich im Hospizdienst mitarbeiten, nehmen sich Zeit für Kranke in der letzten Lebensphase sowie deren Angehörige. Die individuelle Begleitung erfolgt stundenweise zu Hause, im Heim, Hospiz oder Krankenhaus. Ihr Einsatz erfolgt ganz nach Absprache und Bedarf - ob Sie miteinander sprechen oder schweigen, Hoffnungen und Ängste mittragen oder praktische Erledigungen übernehmen.

Warum das Sinn macht
Sie sorgen für Entlastung in schwerer Zeit und begleiten auch Trauernde. Wenn es gewünscht wird, leisten Sie unbürokratisch unentgeltliche Hilfe. Sie sammeln dabei selbst wertvolle Erfahrungen und werden sensibilisiert für Themen wie Leiden und Sterben, Tod und Trauer. Regelmäßige Weiterbildungen und die Einbindung in eine Hospizgruppe gehören zum Ehrenamt dazu.

Stufen der Mitwirkung
Es gibt verschiedene Einsatzmöglichkeiten:

  • nach einem Befähigungskurs Begleitung von Sterbenden
  • Unterstützung der Hospizgruppe in Öffentlichkeitsarbeit, Kultur mit eigenem Know-How
  • Teilnahme an Projekten (z.B. Hospiz macht Schule) mit hoher Eigenverantwortung

Voraussetzungen für die Tätigkeit

  • psychische Belastbarkeit
  • Offenheit im Blick auf Religionszugehörigkeit, Nationalität, Weltanschauung oder Art der Erkrankung
  • Mut dazu, eigenes Tun zu reflektieren

Ansprechpartner
Ambulante Hospizdienste in Sachsen-Anhalt und Thüringen

Hände halten im Kinderhospiz; Foto: epd-bild / Dieter Sell

 


 


 

Kontakt

Gemeindedienst der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)
Pfarrerin Claudia Neumann

Zinzendorfplatz 3
(Alte Apotheke)
99192 Neudietendorf
Fon 036202 7717-95
Fax 036202 7717-98
Claudia.Neumann@ekmd.de

 

 

 

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